gView.Server Kommandozeile (Offline-Modus)¶
Neben dem normalen Serverbetrieb kann gView.Server.exe auch direkt mit Kommandozeilenparametern aufgerufen werden, um Dienste zu verwalten, ohne dass der HTTP-Server gestartet wird. Das ist insbesondere für Offline-Szenarien nützlich, etwa wenn Dienste im Rahmen eines Deployments oder Skripts automatisiert veröffentlicht, entfernt oder abgefragt werden sollen.
Alle im Folgenden beschriebenen Aufrufe lesen die komplette Serverkonfiguration
(_config/mapserver.json, Plugins, Services-Pfad, siehe Konfiguration gView.Server) genauso ein wie
der normale Serverstart. Es wird dabei jedoch kein HTTP-Listener gestartet, d. h. es wird kein
Port gebunden. Der Prozess beendet sich nach der Aktion mit dem Exitcode 0 (Erfolg) bzw.
!= 0 (Fehler, die Meldung wird dabei auf stderr ausgegeben).
Bemerkung
--service wird bei allen Befehlen im Format folder/servicename angegeben (bzw. nur
servicename für einen Dienst im Root-Verzeichnis). Bei --remove, --set-metadata und
--get-metadata muss der angegebene folder bereits als existierendes Verzeichnis unter
dem konfigurierten Services-Pfad vorhanden sein – dieselbe Regel gilt auch beim Publizieren
über die Web-Oberfläche bzw. per HTTP.
–publish – Dienst veröffentlichen¶
gView.Server.exe --publish --mxl <pfad-zur-mxl> --service <folder/servicename>
Validiert die angegebene MXL, benennt die erste darin enthaltene Karte auf
folder/servicename um und schreibt .mxl und .meta in den konfigurierten Services-Pfad.
–remove – Dienst entfernen¶
gView.Server.exe --remove --service <folder/servicename>
Löscht .mxl, .svc und .meta des angegebenen Dienstes aus dem Services-Pfad.
–catalog – Dienste auflisten¶
gView.Server.exe --catalog [--format text|xml|json]
Listet alle registrierten Dienste auf (Root-Ebene sowie eine Ordnerebene darunter). Ohne
--format wird die Ausgabe als Text erzeugt (folder/name (Type) je Zeile).
–get-metadata – Metadaten auslesen¶
gView.Server.exe --get-metadata --service <folder/servicename> [--out <pfad>]
Gibt die .meta-XML des Dienstes aus. Mit --out wird die Ausgabe stattdessen in eine Datei
geschrieben. Ein leeres Ergebnis bedeutet, dass kein Dienst bzw. keine Metadaten vorhanden sind
(kein Fehler, Exitcode 0).
–set-metadata – Metadaten setzen¶
gView.Server.exe --set-metadata --service <folder/servicename> --metadata <pfad-zur-xml>
Schreibt die angegebene XML-Datei als .meta für den Dienst und lädt den Dienst anschließend
neu.